Schneebedeckte Alpengipfel

Wie wir arbeiten

Unsere Grundsätze

Ein Unternehmen ist für uns mehr als eine „Beteiligung" – es ist eine Verantwortung gegenüber allen, die zu seinem Erfolg beitragen: Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten. Wir unterstützen unsere Unternehmen aktiv und langfristig. Unsere Aufgabe ist es dabei nicht, ein Unternehmen neu zu erfinden, sondern dafür zu sorgen, dass seine Stärken erhalten bleiben und diese weiterzuentwickeln – auch wenn der Gründer nicht mehr selbst an der Spitze steht. Wo sich Potentiale ergeben, wird aktiv gefördert.

01

Langfristigkeit

Wir investieren mit langfristiger Strategie. Unser Kapital ist dauerhaft. Wir gehen bei jeder Beteiligung davon aus, dass sie für immer bleibt. Das erlaubt uns, in Jahrzehnten zu denken — nicht in Quartalen.

02

Dezentralität

Wir legen Unternehmen nicht zusammen. Jede Beteiligung behält ihre eigene Identität, ihr Management und ihre Kultur. Wir agieren als Diskussionspartner, nicht als Mikro-Manager.

03

Unternehmerisch

Wir haben ambitionierte Ziele für unsere Beteiligungen. Wir wollen vorne mitspielen — das sichert Arbeitsplätze, steigert den Wert der Unternehmen und macht Freude.

04

Vertrauen

Die Basis unserer Zusammenarbeit sind nicht Reportingmeetings, Gremiensitzungen oder Ausschüsse, sondern Handschlagqualität und das absolute Vertrauen in unsere Geschäftsführer. Gute Führungskräfte wollen und brauchen diese Freiheit.

Fundament

Diese Grundsätze ruhen auf christlichen Werten: Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Respekt, Verantwortung, Demut.

Daraus ergibt sich, wie wir Unternehmen führen: langfristig, verbindlich und mit dem Anspruch, das Anvertraute besser zu hinterlassen, als wir es vorgefunden haben.

Profil

Beteiligungskriterien

Unsere Unternehmen haben gemeinsam, dass sie führend in einem Nischenmarkt sind und profitabel wachsen.

Standort
Deutschland, Österreich, Schweiz
Betriebsergebnis
0,5 bis 10 Mio. EUR
Historie
Mindestens zehn Jahre etabliertes Geschäft. Keine Neugründungen.
Marktposition
Starke Marktstellung in einer kleinen Nische
Situation
Unternehmens-Nachfolge
Branchen
Technologie, Produzierendes Gewerbe, B2B-Dienstleistungen
Struktur
Vollständige Übernahme durch privates Eigenkapital, auf Wunsch verbleibt eine Minderheit beim Verkäufer oder der Familie
Diversifizierung
Gut diversifizierter Kundenstamm. Keine grösseren Abhängigkeiten.

Gremium

Lernen Sie uns kennen

Michael Schuler, Aufsichtsrat

Michael Schuler

Aufsichtsrat

Hr. Schuler übersieht unsere Unternehmen und trifft langfristige, strategische Entscheidungen. Zuvor hat er die Handelsregisterinformationsplattform Moneyhouse.ch gegründet. Hr. Schuler hat Betriebsökonomie an der AKDB Zürich studiert.

Peter Nessensohn, Geschäftsführer

Peter Nessensohn

Geschäftsführer

Hr. Nessensohn kümmert sich primär um die Betreuung und Unterstützung der Geschäftsführer unserer Unternehmen. Zuvor war er in einem Family Office für den Kauf und die Betreuung von Familienunternehmen zuständig. Hr. Nessensohn hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen studiert.

Familienunternehmen, Schaufenster im Jahr 1958
Nessensohn Kinderbuch-Gewinnspiel, 2004

Wie wir denken

Familienunternehmen

Ein Familienunternehmen ist mehr als das, was man in den Zahlen sieht. Die über Jahre gewachsenen Beziehungen zu allen Menschen rund um die Firma stehen auf keiner Bilanz. Am wichtigsten sind natürlich die Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten. Aber auch die Nachbarn im Industriegebiet, bekannte Gesichter auf der Messe, die Familienangehörigen der Mitarbeiter, der Handwerker, der regelmässig kommt — sind alles Menschen, die einen Bezug zum Unternehmen haben. Davor haben wir höchsten Respekt.

Aufgrund unseres permanenten Investitionshorizonts pflegen wir diese Verbindungen und knüpfen möglichst neue. Vor allem ist uns auch wichtig, die über Jahre gewachsene Unternehmenskultur beizubehalten. Unser klarer Anspruch ist, dass eine Geschäftsbeziehung mit einem unserer Unternehmen ein Versprechen für Integrität, Leistung und Vertrauen ist.

Möglichkeiten

Wer sonst noch als Käufer in Frage kommt

Eine Nachfolgeregelung lässt sich durch drei mögliche Käufertypen realisieren. Wichtig ist, dass Verkäufer und Käufer die gleichen Ziele haben.

Skyline einer Grossstadt

Mitbewerber

Mitbewerber sind zunächst naheliegende Käufer — sie kennen die Branche, das Produkt, die Kunden. Genau darin liegt das Problem: Sie kaufen nicht das Unternehmen, sondern den Marktanteil. Nach dem Verkauf wird integriert, was integriert werden kann — Vertrieb, Entwicklung, Produktion, oft auch die Marke. Die Führungskräfte des Käufers übernehmen; die Mitarbeiter verlieren an Einfluss. Die Identität des Unternehmens geht langfristig verloren.

Bergsee in den Alpen

Mira Gruppe

Wir sind eigenverantwortliche Unternehmer und arbeiten ohne fremdes Geld, um langfristig unabhängig zu bleiben. Unsere Unternehmen entwickeln wir aktiv weiter, arbeiten am Produkt, engagieren uns im Vertrieb und stellen — wo nötig — neue Mitarbeiter ein. Wir führen die Unternehmen mit der gleichen Gewissenhaftigkeit weiter, mit der sie aufgebaut wurden. Entscheidungen treffen wir schnell und direkt, ohne externe Gremien.

Hand auf einem Taschenrechner

Private Equity

Private-Equity-Fonds erwerben Unternehmen mit fremdfinanziertem Kapital und einem festen Verkaufshorizont von wenigen Jahren. Häufig werden mehrere Wettbewerber einer Branche zusammengeführt — zu Lasten von Service, Mitarbeitern und der ursprünglichen Identität. Der Alltag wird vom Vokabular des Fonds geprägt: Target, Deal, Exit, Asset, Return. Oft wird dann an den Mitbewerber verkauft.